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Schwer verletzter Taxilenker nach Überfallversuch befragt

Nach dem versuchten Raubüberfall auf einen 47 Jahre alten Taxilenker in Wien, der dabei Sonntag früh schwer verletzt worden ist, hat die Polizei das Opfer nun genauer befragt. Neue Erkenntnisse gab es dabei aber kaum. Der Täter stieg demnach in der Längenfeldgasse in Meidling in den Wagen und dirigierte ihn zunächst zur Philadelphiabrücke, sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Montag zur APA.

Dann ließ er sich allerdings zum Donauinselparkplatz nahe der Floridsdorfer Brücke chauffieren, wo er kurz vor 6.00 Uhr über den Fahrer herfiel. Erst attackierte der Mann den Taxifahrer im Auto, "er hat ihn gewürgt und geschlagen", sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Sonntag. Der Taxler flüchtete offenbar aus dem Pkw. Außerhalb des Wagens stach der Unbekannte noch mehrmals auf den 47-Jährigen ein. Das Opfer erlitt Messerstiche in "Schulter, Kopf, Hals und Nacken", schilderte Keiblinger. Ein 26 Jahre alter Mann und seine 19-jährige Freundin, die sich auf dem Parkplatz aufhielten, eilten dem Taxler zur Hilfe. Der 26-Jährige schritt ein, gab das Opfer in einer ersten kurzen Befragung an. Es kam zu einem Gerangel des jungen Mannes mit dem Angreifer, ehe dieser flüchtete.

Das Paar und ein weiterer Taxifahrer, der gerade für eine Pause zum Parkplatz kam, leisteten dem Schwerverletzten Erste Hilfe. Der 47-Jährige erlitt zahlreiche Stichverletzungen und einen Schädelbasisbruch, er wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut den behandelnden Ärzten ist er nicht in Lebensgefahr, sein Zustand ist stabil, sagte Keiblinger.

Eine genaue Beschreibung des Täter konnte der 47-Jährige nicht abliefern. Er sei mit einer Kapuze getarnt gewesen. Der Lenker vermutete aufgrund des Akzents, dass der Täter aus einem osteuropäischen Land stammt.

(Quelle: S24)

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