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Sieben Soldaten bei Bombenanschlag in Südtürkei getötet

Bei einem Bombenanschlag auf ein türkisches Militärfahrzeug im kurdisch dominierten Südosten des Landes sind sieben Soldaten getötet und zwei weitere verletzt worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstagmittag Ortszeit unter Berufung auf Sicherheitskreise. Am Morgen war noch von vier Toten und fünf Verletzten die Rede gewesen.

Dem Bericht zufolge zündeten Attentäter der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Provinz Batman einen "selbst gemachten Sprengsatz", als das Fahrzeug mit Soldaten an Bord vorbeifuhr. Es sei eine großangelegte Suche nach den Attentätern im Gang.

Der türkische Vize-Präsident Fuat Oktay kündigte per Twitter Vergeltung an. Man werde die Terroristen innerhalb und außerhalb der türkischen Grenzen verfolgen. Die PKK wird in der Türkei, Europa und den USA als Terrororganisation eingestuft. Zu ähnlichen Anschlägen kommt es in den kurdisch dominierten Provinzen im Südosten regelmäßig.

(APA/dpa/ag.)

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