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Smartphones: So werden Akkukiller unschädlich gemacht

Es ist immer das gleiche mit Smartphones. Sie sind megapraktisch. Aber wenn man sie am dringendsten braucht, ist bestimmt der Akku leer. Das lässt sich ganz einfach verhindern, indem man die hungrigsten Akkufresser einfach weg schält. Wir haben für euch herausgesucht, wie's geht.

Die Rechnung ist einfach: Je mehr man das Smartphone nutzt, vor allem umso mehr Anwendungen und Dienste laufen, desto schneller ist der Akku alle. Apps sind nicht durchgehend große Stromfresser. Aber einige sind dabei, die ordentlich Saft aus der Batterie saugen. Welche das sind, lässt sich leicht feststellen.

Viele Bilder, hoher Stromverbrauch

Vor allem Apps, die ständig neue Inhalte wie Bilder laden, permanent mit dem Internet oder GPS verbunden sind und sich häufig aktualisieren, gehen besonders stark auf die Batterie, bestätigt der Android-App-Performance-Report des Softwareanbieters AVG. Generell gilt: Hoher Datenverbrauch beanprucht auch den Akku stärker.

Diese Apps brauchen besonders viel Strom:

  • Facebook ist Stromfresser Nummer 1
  • Streaming- und Multimedia-Apps wie Youtube und Spotify
  • Die samsungeigenen Apps Chaton und Watchon
  • Spiele, die hohe Prozessorleistung fordern: Candy Crush Saga, Minecraft, Clash of Clans, Angry Birds

 

Man sollte überlegen, welche Anwendungen laufen müssen./MAYAMA/EPA Salzburg24
Man sollte überlegen, welche Anwendungen laufen müssen./MAYAMA/EPA

Akkukiller am iPhone finden

Die großen Akkuverbraucher lassen sich leicht ausfindig machen. Am iPhone funktioniert das unter Allgemein, Benutzung, Batterienutzung. Die großen Stromverbraucher sollten an erster Stelle stehen. Vor allem die Hintergrundaktualisierung und Ortungsdienste saugen viel Strom. Diese können in den Einstellungen unter Allgemein und Hintergrundaktualisierung bzw. unter Datenschutz und Ortungsdienste ein- und ausgeschaltet werden.

Stromfresser auf Android

Unter Android findet man die Statistiken im Einstellungsmenü unter Akku, Energie oder Power. Verbraucht eine Anwendung viel Strom, kann man gleich von diesem Menü aus entscheiden, ob man sie stoppen, deinstallieren oder beenden will. Bei den hungrigen Apps lohnt sich außerdem ein Blick in deren Einstellungen. Indem man Aktualisierungsintervalle verändert oder Hintergrunddaten beschränkt, kann Saft gespart werden.

Standardfunktionen verbrauchen am meisten

Die Apps sind aber gesamt gesehen nicht die Hauptverbraucher am Smartphone. Das Display braucht viel Energie. Umso größer, heller und höher die Auflösung, desto mehr. Die Helligkeit wird bei aktuellen Modellen automatisch geregelt, die maximale Helligkeit kann aber voreingestellt werden. Auch GPS und ständig aktives WLAN muss oft nicht sein und lässt Akkukapazität schwinden. Befolgt man diese Tipps, kann man den Akku zumindest noch bis zur nächsten Lademöglichkeit retten.

Links zu diesem Artikel:

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.04.2021 um 06:55 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/smartphones-so-werden-akkukiller-unschaedlich-gemacht-46172167

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