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Sorge um Merkel

Dritter Zitteranfall in drei Wochen

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne in Berlin erneut einen Zitteranfall erlitten.

Augenzeugen berichteten am Mittwoch, dass sie beim Abspielen der Nationalhymnen auf dem Podium längere Zeit gezittert habe. Sobald sie sich bewegte, hörte das Zittern auf. Eine Reaktion der deutschen Regierung war zunächst nicht zu erhalten.

Zitteranfall dieses Mal nicht so stark

Diesmal sei der Anfall aber nicht ganz so stark gewesen wie in vorangegangen Fällen. Es ist bereits der dritte solche Anfall bei einem öffentlichen Auftritt innerhalb von gut drei Wochen.

Mitte Juni zitterte Merkel beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj heftig. Neun Tage später erlitt sie bei der Ernennung der neuen Justizministerin Christine Lambrecht durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Berliner Schloss Bellevue erneut einen solchen Anfall.

Merkel beteuert: Es geht mir gut

Beide Male betonte Regierungssprecher Steffen Seibert, dass es der Kanzlerin gut gehe. Beim ersten Mal wurde dies auf schwüle Hitze und einen Wassermangel zurückgeführt. Beim zweiten Mal wurde als Grund ein psychologisches Problem genannt: Die Kanzlerin habe so sehr daran gedacht, dass sie ein erneutes Zittern vermeiden wolle, dass genau dies eingetreten sei - "also ein psychologisch-verarbeitender Prozess", hatte damals ein Regierungsvertreter zu Reuters gesagt. Es gebe keinerlei Grund zur Sorge. Die Kanzlerin hatte Zweifel an ihrem Gesundheitszustand ebenfalls zurückgewiesen.

(Quelle: APA)

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