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Sozialversicherung: Zentrale wohl nicht in Wien

Bundeskanzler Sebastian Kurz will die ÖGK-Zentrale nicht in Wien haben. APA/Roland Schlager
Bundeskanzler Sebastian Kurz will die ÖGK-Zentrale nicht in Wien haben.

Die Zentrale der künftigen Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) soll nicht in der Bundeshauptstadt sein. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will damit den ländlichen Raum stärken.

Die Zentrale der künftigen Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) wird wohl nicht in der Bundeshauptstadt sein. Die Entscheidung, wo die ÖGK ihren Sitz haben wird, ist zwar laut Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) noch zu treffen, wie er am Dienstag bei einer Pressekonferenz sagte. Er könne sich aber gut vorstellen, dass die Zentrale in einem Bundesland sein wird - dies würde den ländlichen Raum stärken und wäre "sinnvoll".

Hartinger-Klein in Gesprächen mit AUVA

Die Zukunft der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) blieb bei der Präsentation der Eckpunkte der Sozialversicherungsreform offen: Bis Ende August hat die AUVA Zeit, das im Regierungsprogramm vorgegebene Einsparungsvolumen von 500 Millionen Euro darzulegen. Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) sei dazu bereits in "guten Gesprächen" mit der AUVA, versicherte Kurz. Im Herbst werde man die Öffentlichkeit informieren, wie es weitergehe. Schon jetzt könne man aber "garantieren", dass eine etwaige "Eingliederung" der AUVA in einen anderen Träger nicht dazu führen würde, dass Spitäler oder Reha-Zentren geschlossen werden, betonte der Kanzler.
(APA)

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(Quelle: S24)

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