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SPD siegt bei Wahl in Mecklenburg-Vorpommern, AfD mit 21 Prozent

Bei den Wahlen im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern erreicht die rechtspopulistische Partei AfD laut ARD- Prognosen aus dem Stand 21 Prozent (ZDF-Prognose: 21,5). Die erst vor drei Jahren gegründete Partei fährt damit ihr zweitbestes Ergebnis bei einer Landtagswahl überhaupt ein. Die bisher mitregierende CDU landete nur auf dem dritten Platz.

Die Partei von Bundeskanzlerin Angela Merkel verzeichnete in dem deutschen Bundesland mit 19,0 (20,0) Prozent nach 23,0 Prozent vor fünf Jahren ihr schlechtestes Landtagswahlergebnis im Nordosten. Die SPD von Ministerpräsident Erwin Sellering kommt demnach auf 30,5 ( 30,0) Prozent nach 35,6 Prozent 2011. Die Linkspartei büßte auf 12,5 (12,5) Prozent (2011: 18,4 Prozent) ein. Die Grünen verlieren auf 5,0 (5,0) Prozent nach 8,7 Prozent. Ihr Verbleib im Landtag ist den Prognosen zufolge noch mit einem Fragezeichen behaftet. Die NPD fliegt nach zwei Legislaturperioden mit 3,5 (3,0) Prozent aus dem Parlament, dem die FDP mit 3,0 (3,0) Prozent auch weiterhin nicht angehört.

Große Koalition könnte Arbeit fortsetzen

Die seit zehn Jahren regierende große Koalition aus Sellerings SPD und der CDU von Landesinnenminister Lorenz Caffier könnte damit ihre Zusammenarbeit fortsetzen, wenn auch mit einer deutlich geschrumpften Mehrheit im Landtag.

Die Wahlbeteiligung lag laut ARD mit 61 Prozent höher als 2011, als sie mit 51,5 Prozent einen Tiefstand erreichte. Gut 1,3 Millionen Menschen waren zur Wahl aufgerufen. Um die 71 Sitze im Schweriner Parlament bewarben sich 17 Parteien und sieben Einzelkandidaten.

(APA)

(Quelle: S24)

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