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Staatsanwaltschaft stellte Ermittlungen in Causa Meschar ein

Auch Martin Graf war involviert Salzburg24
Auch Martin Graf war involviert

Die Staatsanwaltschaft hat die letzten Ermittlungen in der Causa Meschar eingestellt, in der auch der frühere Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) involviert war. Der Anwalt Meschars hatte eine Anzeige wegen Urkundenfälschung eingebracht, die sich gegen den gesamten Ex-Vorstand der Stiftung richtete. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte am Dienstag gegenüber der APA die Einstellung.

Meschar hatte dem früheren Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf (FPÖ) und zwei weiteren früheren Stiftungsvorständen ursprünglich vorgeworfen, ihr in ihrer Stiftung geparktes Vermögen schlecht veranlagt zu haben. Graf wies die Vorwürfe zurück, und auch die Staatsanwaltschaft Wien stellte im vergangenen Jahr dieses Verfahren ein. Grund: Weder der für die Untreue nötige Vorsatz noch die für Betrug nötige Täuschung konnte nachgewiesen werden.

Zuletzt hatte der Anwalt Meschars, Georg Zanger, die Ermittler mit weiteren Vorwürfen beschäftigt: Die Staatsanwaltschaft führte gegen Graf aufgrund einer Anzeige ein Ermittlungsverfahren, in dem die wegen Urkundenfälschung in Bezug auf eine Eingabe beim Firmenbuch erhobenen Vorwürfe geprüft wurden. Die Anklagebehörde stellte dies Verfahren nun ein, da kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung von Graf bestand, hieß es.

Graf reagierte mit Genugtuung auf die Einstellung der Ermittlungen. "Damit steht es vor Gericht 10 zu 0 für Graf gegen die Jagdgesellschaft", schrieb er auf Facebook.

(Quelle: S24)

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