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Weniger CO2-Ausstoß bei Stromproduktion

Klimafreundliche Energie bremst Emissionen

Emissionen stagnierten im vergangenen Jahr bei 33 Milliarden Tonnen

In Europa konnte die Stromproduktion ihre Emissionen reduzieren. (SYMBOLBILD)

Im Kampf gegen die Erderwärmung ist der CO2-Ausstoß bei der globalen Stromerzeugung dank der verstärkten Nutzung klimafreundlicher Energien in führenden Industrieländern zuletzt nicht mehr gewachsen. Nach zwei Anstiegen in Folge stagnierten die Emissionen im vergangenen Jahr bei 33 Milliarden Tonnen.

Das teilte die Internationale Energieagentur (IEA) am Dienstag mit. Zuwächse in Entwicklungs- und Schwellenländern seien durch geringere Ausstöße in Industrieländern wettgemacht worden. Hier seien die CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung auf den niedrigsten Stand seit Ende der 1980er-Jahre gesunken, obwohl der Strombedarf damals ein Drittel geringer gewesen sei.

Wetter, erneuerbare Energien und Erdgas

Dazu hätten ein Wachstum der Erneuerbaren Energien und der vermehrte Wechsel von Kohle auf Erdgas beigetragen. Aber auch milderes Wetter in einigen Staaten und eine Konjunkturabkühlung in Schwellenländern hätten zu der Entwicklung geführt.

"Wir wissen, dass wir jetzt hart daran arbeiten müssen, dass 2019 als ein endgültiger Höhepunkt der globalen Emissionen in Erinnerung bleibt und nicht nur als eine weitere Wachstumspause", sagte IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol. "Wir haben die Energietechnologien, um dies zu schaffen, und wir müssen sie alle nutzen." In der EU fielen die Kohlendioxid-Emissionen bei der Stromgewinnung den Angaben zufolge um 160 Millionen Tonnen und damit um fünf Prozent dank der stärkeren Nutzung von Erdgas und Windkraft. In den USA gingen sie um 2,9 Prozent oder 140 Millionen Tonnen, in Japan um rund vier Prozent oder 45 Millionen Tonnen zurück.

Kohlekraftwerke lassen CO2-Ausstoß steigen

Im Rest der Welt legten die Emissionen allerdings um fast 400 Millionen Tonnen zu. Knapp 80 Prozent davon machten Kohlekraftwerke in Asien aus. In China stieg der CO2-Ausstoß aber langsamer als zuletzt - dank der verstärkten Nutzung von Erneuerbaren Energien und Atomkraftwerken, aber auch eines schwächeren Wirtschaftswachstums. Der Energiesektor ist nach wie vor der größte Produzent von Treibhausgas-Emissionen weltweit.

(Quelle: Apa/Ag.)

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