Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

Suche nach Liechtensteiner Todesschützen

Die Polizei sucht Täter und Tatwaffe Salzburg24
Die Polizei sucht Täter und Tatwaffe

Nach der Bluttat in Liechtenstein, der am Montag ein Bankdirektor zum Opfer gefallen war, fehlt vom gesuchten mutmaßlichen Todesschützen Jürgen Hermann nach wie vor jede Spur. Auch die Tatwaffe ist weiter verschwunden. Die Ermittlungen ergaben laut Polizei, dass ein Familienmitglied des mutmaßlichen Täters die Waffe im Oktober 2012 illegal im Ausland erworben und nach Liechtenstein gebracht hat.

Die Suche mit Diensthunden am Rheinufer sei auch am Dienstag ergebnislos verlaufen, hieß es. Man gehe aufgrund der Indizien weiter von einem Selbstmord des Tatverdächtigen aus. Darüber hinaus ermittle man aber weiter in verschiedene Richtungen.

Nach dem mutmaßlichen Todesschützen werde weltweit gefahndet. Am Dienstagabend habe man zudem die Inhalte der Website des Tatverdächtigen löschen lassen. Damit soll diese vor Manipulationen durch Dritte geschützt werden, die die Ermittlungen behindern würden.

Der gesuchte Ex-Fondsmanager und Erfinder soll Montag früh in der Tiefgarage der Bank Frick in Balzers den Vorsitzenden der Geschäftsleitung des Geldhauses, Jürgen Frick, mit drei Schüssen aus einer Faustfeuerwaffe getötet haben. Opfer und Täter standen demnach früher in einer geschäftlichen Beziehung zueinander. Schon vor der Bluttat hatte die Polizei mit dem Gesuchten wegen dessen zeitweise aggressiven Verhaltens zu tun. 2012 nahm die Landespolizei Hermann vier Faustfeuerwaffen ab.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 05.03.2021 um 10:28 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/suche-nach-liechtensteiner-todesschuetzen-45067132

Kommentare

Mehr zum Thema