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Schockierende Bilder

Löwen verhungern qualvoll in Zoo in Sudan

Behörde für Tiere zuständig

Ausgemergelt und siechend: Ein Löwenrudel im Zoo der sudanesischen Hauptstadt Khartum kämpft mit dem Hungertod und hat Tierfreunde auf den Plan gerufen. Eine von drei Löwinnen ist nach Angaben der Zooleitung vom Dienstag an Unterernährung gestorben, eine andere liegt demnach im Sterben.

Auch die beiden Männchen im Alter von sieben bis acht Jahren leiden an Auszehrung. Zoodirektor Badr Al-Din Suleiman verwies auf ein Abkommen zwischen dem Zoo und der Tierschutzabteilung der Polizei, nach dem diese Behörde für die Versorgung der Tiere zuständig ist.

Hunger und Krankheiten schwächen Löwen

Allerdings sei sie seit vier Monaten mit der Belieferung mit ausreichend Fleisch kaum noch nachgekommen. Die Tiere litten zudem unter Krankheiten, die von der Mangelernährung hervorgerufen worden seien. Nachdem Fotos der ausgemergelten Tiere in den sozialen Medien die Runde machten, begannen Tierfreunde, Nahrung zu bringen. Auch die zuständige Polizeibehörde reagierte mit Futter.

Nach deren Diagnose litt die verendete Löwin an Würmern in ihrem Verdauungssystem. Sie sei letztlich an einer Herzattacke gestorben, als sie nach monatelangem Hunger plötzlich wieder mit Fleisch versorgt worden war.

Übergangsregierung im Sudan

Im Sudan regiert nach dem Sturz von Langzeitherrscher Omar al-Baschir zurzeit eine Übergangsregierung. Al-Baschir hat den Sudan fast 30 Jahre lang mit harter Hand regiert, bevor er unter dem Druck monatelanger Massenproteste im April vergangenen Jahres von der Armee abgesetzt wurde.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 21.04.2021 um 08:19 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/sudan-loewen-verhungern-im-zoo-in-khartum-82335538

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