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T-Mobile übernimmt UPC Austria

UPC mit 1,9 Mrd. Euro bewertet APA (Symbolbild)
UPC mit 1,9 Mrd. Euro bewertet

Die Österreich-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, übernimmt UPC Austria, die Österreich-Sparte des US-Kabelnetzbetreibers Liberty Global. Die Kaufsumme soll an die zwei Milliarden Euro betragen. Alle rund 1.000 Mitarbeiter sollen übernommen werden. Das teilte UPC Freitagvormittag in einer Medienmitteilung mit.

Der Verkauf müsse aber noch von den Behörden genehmigt werden - damit sei aber nicht vor der zweiten Hälfte des kommenden Jahres zu rechnen, hieß es. Die Deutsche Telekom ist in Österreich mit dem Mobilfunker T-Mobile Austria vertreten. Erklärtes Ziel von Deutsche-Telekom-Chef Tim Höttges ist es aber, den Kunden möglichst viel aus einer Hand anbieten zu können - Mobilfunk, Breitbandinternet und Fernsehen. Zuletzt hatte T-Mobile mitgeteilt, in den Niederlanden sein größtenteils nur auf Mobilfunk ausgerichtetes Geschäft ebenfalls mit einem Festnetzanbieter auszubauen.

T-Mobile will Marktführer A1 Konkurrenz machen

"Das künftige eigene Leitungsnetz als auch die TV- und Entertainment-Angebote machen uns durch die Integration von UPC Austria zu einem starken Konkurrenten für den derzeitigen Marktführer A1 und verwandeln T-Mobile Austria in ein völlig neues Unternehmen", zeigt sich Andreas Bierwith, CEO von T-Mobile Austria, überzeugt. Laut eigenen Angaben habe sich der Umsatz in den letzten drei Jahren bereits um knapp zehn Prozent gesteigert.

(APA/SALZBURG24)

(Quelle: S24)

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