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Tattoos überführen japanischen Yakuza-Boss in Thailand

Seine einmaligen Tattoos wurden dem Yakuza-Boss zum Verhängnis. ASSOCIATED PRESS
Seine einmaligen Tattoos wurden dem Yakuza-Boss zum Verhängnis.

Seine auffälligen Tätowierungen sind einem mutmaßlichen Mafia-Mörder aus Japan zum Verhängnis geworden. Der 74-Jährige wurde im thailändischen Lopburi nördlich von Bangkok festgenommen, sagte der stellvertretende Polizeichef der Provinz am Donnerstag. Der Mann soll als Mitglied der japanischen Mafia, der Yakuza, vor 15 Jahren einen Anführer einer rivalisierenden Gruppe getötet haben.

Auf die Schliche kam die Polizei dem Mann, der sich 2005 nach Thailand abgesetzt hatte, mit Bildern auf Facebook. Ein thailändischer Tattoo-Fan hatte im August Fotos des Mannes gepostet, und die Bilder wurden Tausende Male geteilt. So landeten sie auch bei der japanischen Polizei, die ihre Kollegen in Thailand alarmierte.

Tattoos werden zum Verhängnis

Der Festgenommene habe zugegeben, der gesuchte Mann zu sein. Die Mordvorwürfe wies er nach Angaben der Polizei aber zurück. Er soll nach Japan ausgeliefert werden. Yakuza-Mitglieder haben traditionell oft großflächige Tätowierungen.

Shirai setzte sich 2005 nach Thailand ab und lebte zurückgezogen. /ASSOCIATED PRESS Salzburg24
Shirai setzte sich 2005 nach Thailand ab und lebte zurückgezogen. /ASSOCIATED PRESS

(APA)

Aufgerufen am 16.12.2018 um 09:56 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/tattoos-ueberfuehren-japanischen-yakuza-boss-in-thailand-57696028

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