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Tiefe Trauer in Glasgow tödlichen Müllauto-Unglück

Sechs Menschen überlebten den Unfall nicht Salzburg24
Sechs Menschen überlebten den Unfall nicht

Inmitten tiefer Trauer forscht die Polizei nach den Ursachen des verheerenden Unfalls mit einem Müllauto im schottischen Glasgow. Der Lastwagen hatte am Montag mitten im vorweihnachtlichen Einkaufstrubel in der Innenstadt Fahrt aufgenommen und mehrere Fußgänger erfasst. Sechs Menschen starben.

Ein Polizeisprecher sagte, die Ermittler würden alles tun, um so schnell wie möglich die Ursache für die schrecklichen Geschehnisse herauszufinden. Zehn weitere seien verletzt worden, erklärte ein Sprecher der Glasgower Polizei am Dienstag. Unter den Toten seien fünf Frauen und ein Mann. Nach Informationen des britischen Nachrichtensenders BBC News gehörten drei der Opfer ein- und derselben Familie an. Es handle sich um ein älteres Ehepaar und dessen Enkeltochter.

Der Lastwagen war rund 300 Meter weit durch die Straßen zwischen dem Museum für Moderne Kunst (Goma) und dem Millennium Hotel am George-Platz gerast. Erste Berichte von Augenzeugen und Anwohnern deuteten daraufhin, dass der Mann am Steuer eine Herzattacke erlitten und die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Fahrer lag am Dienstagvormittag noch im Krankenhaus. Die Polizei machte zunächst keine offiziellen Angaben zu der Unfallursache. Bereits am Montag hatte sie eine Straftat und einen terroristischen Hintergrund ausgeschlossen.

Für die Opfer hingen am Dienstag die Fahnen auf halbmast. Mehrere Trauergottesdienste wurden für die Toten abgehalten. In der Kirche St. George's Tron unweit der Unfallstelle lag ein Kondolenzbuch aus. Der Unglücksort war am Dienstag weiter abgesperrt, viele Menschen legten dort Blumen nieder. "Heute Morgen hat Glasgow ein gebrochenes Herz", sagte Regierungschefin Nicola Sturgeon im Radiosender BBC.

Glasgow trauert bereits das zweite Weihnachten in Folge. Im vergangenen Jahr war ein Polizeihubschrauber in ein Pub gestürzt, zehn Menschen starben. Am Dienstag legten Trauernde Hunderte von Blumensträußen in der Innenstadt von Glasgow nieder. Schottlands Ministerpräsident Nicola Sturgeon sagte: "Glasgow ist eine Stadt, die gezeigt hat, dass sie sich wieder aufrichten kann."

(Quelle: S24)

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