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Tödliche Messerstecherei in Wien-Ottakring: Vier Festnahmen

Das Landeskriminalamt ermittelt APA
Das Landeskriminalamt ermittelt

Sechs Männer sind in der Nacht auf Sonntag in Wien-Ottakring aufeinander losgegangen. Nachdem einer ein Messer zog, blieb ein 21-Jähriger mit so schweren Verletzungen liegen, dass er wenig später im Spital starb. Sein Begleiter befand sich Sonntagvormittag in akuter Lebensgefahr. Vier Verdächtige wurden festgenommen.

Die beiden Gruppen - der 21-jährige Serbe und ein Bulgare auf der einen sowie vier Männer aus Afghanistan und Tschetschenien auf der anderen Seite - seien gegen 2.00 Uhr im Bereich Thaliastraße - Lerchenfelder Gürtel aus noch unbekannter Ursache in Streit geraten, berichtete Polizeisprecher Harald Sörös der APA. Schauplatz war der Gehsteig im Bereich der U6-Station Thaliastraße sowie der Eingangsbereich zur U-Bahn.

21-Jähriger stirbt im Spital

Ein Mann aus der Vierergruppe, ein 22-Jähriger, soll ein Messer gezogen und auf den Serben sowie den Bulgaren eingestochen haben. Beide erlitten laut Sörös schwerste Verletzungen. Der 21-Jährige starb rund eineinhalb Stunden nach dem Angriff in einem Spital. Die vier Männer seien danach Richtung Burggasse geflüchtet. Beamte der Bereitschaftseinheit und eine Streifenbesatzung des Stadtpolizeikommandos Josefstadt hielten sie wenig später dort an.

Hintergründe der Bluttat unklar

Der 22-Jährige soll dabei "blutüberströmt" gewesen sein. Nach der Festnahme übernahm die Mordgruppe des Landeskriminalamts (Gruppe Fischer) die Ermittlungen. Die Verdächtigen sollten im Lauf des Sonntags befragt werden. Unklar war zunächst neben dem Hintergrund der Bluttat auch, ob weitere Personen an dem Streit beteiligt waren, ebenso die Art und der Verbleib des Messers.

(APA)

(Quelle: S24)

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