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Tote nach Unwettern in Italien, Brenner teils wieder offen

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Ein schweres Unwetter mit Starkregen und Sturmböen hat weite Teile Italiens getroffen und mehreren Menschen das Leben gekostet. Die Brennerautobahn wurde nach einem Murenabgang am Sonntagabend gesperrt. In der Nahct auf Montag konnte die Sperre wieder aufgehoben werden. Dies teilte die Verkehrsmeldezentrale Bozen in einer Aussendung mit.

Vier Männer starben in der südlichen Region Kalabrien. Sie seien in der Nähe der Stadt Crotone von einem Erdrutsch getötet worden, als sie ein durch das Unwetter zerstörtes Rohr reparieren wollten, berichtete die Polizei am Sonntag laut Nachrichtenagenturen. Beim Hafen von Catanzaro in Kalabrien an der Stiefelspitze Italiens fand die Feuerwehr einen Toten, nachdem ein Segelboot von der Strömung fortgerissen worden war.

Brenner: Mehrere Fahrzeuge von Mure getroffen

In Südtirol ging am Sonntag eine Mure auf die Brennerautobahn nieder. Die wichtige Verkehrsachse zwischen Österreich und Italien musste zwischen Brenner und Sterzing in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden, wie der Betreiber mitteilte. Mehrere Fahrzeuge seien von den Erdmassen getroffen worden, es gebe aber nur einen Leichtverletzten, berichteten lokale Medien.

Die Totalsperre der Brennerautobahn ist in der Nacht auf Montag wieder aufgehoben worden. Dies teilte die Verkehrsmeldezentrale Bozen in einer Aussendung mit. Auch die Brennerstaatsstraße (SS 12) musste nach einem Murenabgang südlich von Mauls gesperrt werden. Diese Sperre war bis dato (7 Uhr) noch intakt.

 

Sturmböen und Starkregen erfassten auch Sardinien und die benachbarte französische Insel Korsika. Die Wetterdienste maßen dort Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern in der Stunde.

Höchste Alarmstufe in Teilen Italiens

Der Zivilschutz sprach von außergewöhnlichen Wetterverhältnissen und rief auf zu maximaler Wachsamkeit. Zudem riefen die Behörden für weite Teile des Landes die höchste Alarmstufe aus. In der Region Venetien wurden Überschwemmungen und Erdrutsche befürchtet. Auch bei Genua ging ein Erdrutsch nahe einer Autobahn ab. Mehrere Familien mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Notunterkünfte gebracht.

In der Region Ligurien um Genua warnten die Behörden die Küstenbewohner vor einem schweren Sturm in den kommenden Stunden. Am Montag sollten die Schulen in der Region geschlossen bleiben. Auch in Rom bleiben Schulen und Kindergärten geschlossen, die Menschen sollten nach Möglichkeit zuhause bleiben. Für Küstenorte warnte der Zivilschutz vor Sturmfluten. Auch in weiten Teilen der Toskana bleiben Schulen am Montag zu.

(APA/dpa)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 22.04.2021 um 05:14 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/tote-nach-unwettern-in-italien-brenner-teils-wieder-offen-60484330

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