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Tragödie in Köflach: Ursache entweder Kerze oder Kurzschluss

Für zwei Personen kam in Köflach jede Hilfe zu spät. APA/ERWIN SCHERIAU
Für zwei Personen kam in Köflach jede Hilfe zu spät.

Die Erhebungen nach dem Brand bei Köflach haben am Mittwoch zwei mögliche Ursachen ergeben: Ein Kurzschluss oder eine brennende Kerze. Die Ermittler stellten fest, dass die Flammen eindeutig im Vorraum ihren Ausgang genommen hatten. Dort waren sowohl der Schaltkasten als auch eine Kühltruhe.

Zudem könnte dort auch eine Kerze von der verstorbenen 70-jährigen Hausbesitzerin angezündet worden sein. Bei dem Brand ist das Haus der Familie komplett zerstört worden. Ein zweijähriger Bub, seine Oma und eine 77-Jährige sind bei dem Feuer ums Leben gekommen.

Obduktionsergebnisse ab Freitag

Die Obduktionen werden indessen vermutlich erst am Freitag abgeschlossen sein, sagte Ermittler Harald Stranz auf APA-Nachfrage. Er schilderte, dass die 70-Jährige sich offenbar noch vor den Rauchgasen ins Freie retten wollte, denn sie wurde im Vorraum kurz vor der Haustür am Boden liegend gefunden.

Ermittler schließen Fremdverschulden aus

Die 77-jährige pflegebedürftige Angehörige starb in ihrem Bett, der zweijährige Enkel der Hausbesitzerin im Gitterbett. Ein Fremdverschulden wurde von den Ermittlern ausgeschlossen.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 03.03.2021 um 04:10 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/tragoedie-in-koeflach-ursache-entweder-kerze-oder-kurzschluss-57616897

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