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Attacke auf Parteikollegen

Trump teilt in Whistleblower-Affäre aus

US-Präsident Trummp verliert zusehends die Nerven

Donald Trump steht unter Druck und teilt mächtig aus.

US-Präsident Donald Trump teilt im Zusammenhang mit dem drohenden Amtsenthebungsverfahren nun auch kräftig gegen einen der prominentesten Vertreter seiner eigenen Partei aus. Der republikanische Senator Mitt Romney sei ein "aufgeblasener Arsch", twitterte Trump am Samstag.

Romney hatte Trump kritisiert, weil dieser unter anderem China zu Untersuchungen gegen den möglichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden aufgefordert hatte. Trump schrieb, Romney habe ihn von Anfang an bekämpft. Später schob der Präsident noch einen Tweet nach, in dem er Romney als einen Narr bezeichnet, der den Demokraten in die Hände spiele. In Großbuchstaben fordert er dazu auf, Romney des Amtes zu entheben.

Kritik von Romney an Trump

Romney war dem Demokraten Barack Obama bei der Präsidentenwahl 2012 unterlegen. Er zählt seit Jahren zu den bekanntesten Vertretern der Republikaner. Am Freitag hatte er Trumps China-Vorstoß als "falsch und erschreckend" kritisiert. Trump sagte, seine Aufforderung an China, gegen Ex-Vizepräsident Biden und dessen Sohn Hunter zu ermitteln, stehe im Zusammenhang mit Korruption, nicht Politik.

Biden: "Sie werden mich nicht zerstören"

Joe Biden wollte sich indes nicht weiter in die Defensive drängen lassen. "Sie werden mich nicht zerstören, und Sie werden meine Familie nicht zerstören", schrieb er am Samstag auf Twitter und richtete sich dabei an Trump und jene, "die seinen Machtmissbrauch unterstützen". Bei der Präsidentschaftswahl im November 2020 werde er Trump wie eine Trommel schlagen.

Trump durch Amtsenthebungsverfahren unter Druck

Trump steht massiv unter Druck. Die Demokraten prüfen, ob sie ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn einleiten sollen. Anlass ist ein Telefonat Trumps mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, auf das ein Whistleblower aufmerksam gemacht hatte und in dem Trump Selenskyj zu Ermittlungen gegen die Bidens ermutigte. Es gibt keinerlei Hinweise auf ein Fehlverhalten der Bidens.

(Quelle: Apa/Ag.)

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