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Türkei: Fast 140 Festnahmen wegen mutmaßlicher PKK-Kontakte

Türkische Sicherheitskräfte haben bei landesweiten Razzien gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) nach amtlichen Angaben am Freitag und Samstag 137 Verdächtige festgenommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, werden einem Großteil von ihnen Verbindungen zur PKK zur Last gelegt. Ankara und seine westlichen Verbündeten stufen die PKK als Terrororganisation ein.

Armee und Polizei gehen regelmäßig gegen Mitglieder oder mutmaßliche Anhänger der PKK vor. Diese verübt seit dem Zusammenbruch eines zweijährigen Waffenstillstands im Juli 2015 im Südosten des Landes Anschläge auf Soldaten, Polizisten und andere Vertreter des Staates.

Am Donnerstag waren bei einem Anschlag auf ein Militärfahrzeug in der Provinz Batman acht Soldaten getötet worden. Die Regierung machte PKK-Kämpfer verantwortlich. Staatschef Recep Tayyip Erdogan sagte am Samstag in einer im Fernsehen übertragenen Rede, für den Angriff würden "mindestens 800 Terroristen den Preis bezahlen".

(APA/ag.)

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