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Über 29 Tote und 50 Vermisste nach Erdrutsch auf Philippinen

Rettungsarbeiter suchen immer noch nach Vernissten APA (AFP)
Rettungsarbeiter suchen immer noch nach Vernissten

Nach einem Erdrutsch auf den Philippinen haben Rettungskräfte mehr als zwei Dutzend Todesopfer geborgen. In den mehr als 24 Stunden nach dem Unglück hätten die Einsatzkräfte 29 Leichen in den Erdmassen gefunden, teilte die Polizei am Freitag mit. 200 Polizisten, Feuerwehrleute und Spezialisten suchten in den betroffenen Dörfern auf der Insel Cebu nach rund 50 Vermissten.

Der Erdrutsch war am Donnerstag von starken Monsunregenfällen ausgelöst worden. Die Insel Cebu ist bei Touristen beliebt. Nach Angaben des Zivilschutzes sind Erdrutsche auf der von sanften Hügeln durchzogenen Insel selten. Am Unglücksort waren hunderte Polizisten, Feuerwehrleute und Experten im Einsatz. Vorsichtshalber wurde die Evakuierung Häusern in der Unglücksregion angeordnet.

In der Nähe des Erdrutsches befindet sich ein Kalksteinbruch. Zwar war zunächst unklar, ob die Steinbrucharbeiten mit dem Unglück in Zusammenhang standen, dennoch verfügten die Behörden landesweit einen zweiwöchigen Stopp von Steinbrucharbeiten.

Im Norden der Philippinen gingen unterdessen die Rettungseinsätze nach dem Taifun "Mangkhut" weiter. Rettungskräfte suchten auf dem Gelände einer ehemaligen Goldmine in dem Ort Itogon weiter nach Verschütteten. Nachdem hunderte Helfer die Trümmer tagelang mit Schaufeln und bloßen Händen durchsucht hatten, traf am Freitag endlich schweres Gerät am Unglücksort ein.

Der Wirbelsturm hatte am vergangenen Wochenende auf der Hauptinsel Luzon für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Mindestens 95 Menschen kamen ums Leben, die meisten von ihnen in der Bergbauregion Cordillera, wo auch Itogon liegt.

(APA/dpa)

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