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Über 3.000 Syrer vor Extremistenmiliz in Türkei geflüchtet

Vor allem in der Provinz Hassaka flüchten die Syrer vor der Gewalt Salzburg24
Vor allem in der Provinz Hassaka flüchten die Syrer vor der Gewalt

Wegen heftiger Gefechte zwischen der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) und kurdischen Kämpfern sind binnen zwei Tagen mehr als 3.000 Syrer in die Türkei geflüchtet. Wie am Donnerstag aus türkischen Regierungskreisen verlautete, kommen die Flüchtlinge größtenteils aus der syrischen Provinz Hassaka, wo sich zuletzt eines der größten Schlachtfelder der Region entwickelt hat.

Rund um die gleichnamige Stadt brachten IS-Kämpfer in den vergangenen fünf Tagen rund ein Dutzend mit Sprengstoff beladene Laster in der Nähe von Armee-Stützpunkten zur Explosion. Über die Zahl der Opfer wurde zunächst nichts bekannt.

Die Provinz Hassaka ist für den IS strategisch wichtig, weil sie Gebiete verbindet, die von der Miliz im Irak und in Syrien kontrolliert werden. Sie wird überwiegend von Kurden bewohnt, die den IS ebenfalls bekämpfen, aber dabei nach eigenen Angaben unabhängig von den Regierungstruppen vorgehen. IS-Stellungen in der Provinz sind auch Ziel von Luftangriffen der USA und ihrer Verbündeten, wie die amerikanischen Streitkräfte am Donnerstag mitteilten.

(Quelle: S24)

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