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Ukraine-Krieg, Woche 20

Ukraine setzt US-Raketen in Luhansk ein

Militärdepots im Osten beschossen

Himars-Raketenwerfer in Aktion
Die ukrainischen Streitkräfte setzen das US-Raketensystem Himars im Osten des Landes ein. (ARCHIVBILD)

Zahlreiche US-Raketen haben die ukrainischen Streitkräfte gegen die Separatistenhochburg Luhansk im Osten des Landes abgefeuert. habe massenhaften Beschuss aus dem von den USA gelieferten Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars gegeben, teilte der Separatistenvertreter Andrej Marotschko auf Telegram mit.

Gefeuert worden sei am späten Dienstagabend von der Ortschaft Artemiwsk im Gebiet Donezk aus auf Luhansk. Mehrere Raketen hätten ihre Ziele getroffen.

Ukraine bestätigt Einsatz von US-Raketenwerfer

Auch die ukrainische Seite berichtete vom Einsatz des Mehrfachraketenwerfers. Der Chef der ukrainischen Militäradministration für das Gebiet Luhansk, Serhij Hajdaj, teilte mit, dass Militärdepots des Feindes vernichtet würden. In der Industriezone von Luhansk sei es in der Nacht auf Mittwoch gar nicht ruhig gewesen, meinte er. Die russischen Besatzer würden aber weiter von allen Seiten angreifen - mit Luftwaffe und Artillerie. Besonders bedroht seien die großen Städte des Donezker Gebiets.

Video von Himars-Einsatz veröffentlicht

Die ukrainischen Streitkräfte veröffentlichten auch ein Video vom Einsatz des Himars-Systems. Russische Medien hatten von schweren Explosionen sowie von einem großen Brand in der Nähe der Großstadt Luhansk in der Nacht berichtet. Nach Angaben der prorussischen Separatistenbehörden ist die Lage gespannt, aber die Luftabwehr habe sie unter Kontrolle. Demnach feuerte die Ukraine auch drei Raketen vom Typ Totschka-U ab. Es gab keine Berichte über Tote.

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Die Ukraine habe den USA versichert, das Raketensystem vom TYP M142 HIMARS nicht gegen Ziele auf russischem Gebiet einzusetzen.

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Waffensystem bedrohe Luhansk

Das US-System Himars bedrohe die Sicherheit der "Volksrepublik Luhansk", sagte der Chef der von Russland als Staat anerkannten Region, Leonid Passetschnik, Moskauer staatlichen Nachrichtenagentur Tass. "Zum Glück haben sie nicht viele solcher Waffen, deshalb gibt es überhaupt gar keinen Grund zur Panik", sagte er.

Artillerie-Beschuss auf weitere Gebiete

Aus dem von prorussischen Separatisten kontrollierten Teil der umkämpften Region Donezk gab es ebenfalls Berichte über Raketen- und Artillerie-Beschuss von ukrainischer Seite. Nach Angaben vom Mittwoch kamen innerhalb von 24 Stunden drei Menschen ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt. Die Behörden meldeten Zerstörungen an Wohnhäusern und anderer ziviler Infrastruktur.

(Quelle: APA)

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