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"Unabhängiger" Van der Bellen mit bestem Grün-Ergebnis je

Der ehemalige Grünen-Chef kam auf 50,35 Prozent. APA/GEORG HOCHMUTH
Der ehemalige Grünen-Chef kam auf 50,35 Prozent.

Dem früheren Grünen-Chef und künftigen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen ist es bei der Hofburg-Wahl gelungen, Wähler weit über das Parteipotenzial hinaus zu gewinnen. Mit 21,34 Prozent sicherte er sich schon in der ersten Runde das mit Abstand beste Bundes-Ergebnis je. Van der Bellen war zwar formell als Unabhängiger ins Rennen gegangen, wurde aber von den Grünen massiv unterstützt.

Bei der Nationalratswahl 2013 hatten nur 582.657 Österreicher (12,42 Prozent) grün gewählt, bei der Bundespräsidentenwahl entschieden sich in der ersten Runde 913.218 und in der Stichwahl dann 2,254.484 für Van der Bellen. Schon seine 21,34 Prozent vom 24. April hoben die Bundes-Rekord-Marke weit nach oben - von den 14,52, auf denen sie seit der EU-Wahl 2014 lag. Bundespräsident wurde er, weil er - knapp aber doch - über 50 Prozent, genau 50,35 Prozent, kam.

Selbst bei keiner einzigen Landtagswahl haben die Grünen seit Bestehen einen höheren Stimmenanteil geschafft als Van der Bellen schon im ersten Wahlgangdurchgang. In Salzburg gab es in der Finanzskandal-Wahl 2013 das bisher einzige Grün-Ergebnis über der 20er-Marke, 20,18 Prozent.

(APA)

(Quelle: S24)

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