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UNO bittet um Rekordsumme für weltweite Nothilfe

Konflikte stoßen Menschen in Elend Salzburg24
Konflikte stoßen Menschen in Elend

Weil bewaffnete Konflikte immer mehr Menschen in Not und Elend stoßen, benötigen Hilfsorganisationen nach UNO-Schätzungen im kommenden Jahr die Rekordsumme von 16,4 Milliarden Dollar (13,2 Mrd. Euro). Mindestens 57,5 Millionen Menschen seien auf Nothilfe angewiesen, erklärte die Stellvertretende UNO-Generalsekretärin Valerie Amos am Montag in Genf bei der Vorstellung des UNO-Hilfsappells für 2015.

Das sind rund sieben Millionen Menschen mehr, als die UNO noch für 2014 erwartet hatte. Die meisten Mittel werden für Syrien, den Irak, Südsudan sowie die Zentralafrikanische Republik benötigt.

Umfangreiche Hilfe müsse auch in Afghanistan, im Kongo, in den Palästinensergebieten sowie in der Ukraine geleistet werden, erklärte Amos. Sie leitet das UN-Büro für Nothilfekoordinierung (OCHA). "Die Not hat ein noch nie da gewesenes Ausmaß erreicht", sagte Antonio Guterres, der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge.

(Quelle: S24)

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