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UNO-Friedensgespräche zum Jemen beginnen in Genf

Bürgerkrieg im Jemen forderte eine Menge Opfer Salzburg24
Bürgerkrieg im Jemen forderte eine Menge Opfer

Die Konfliktparteien im jemenitischen Bürgerkrieg treffen sich am Montag in Genf erstmals seit Monaten zu UNO-Friedensgesprächen. Im Jemen kämpfen schiitische Houthi-Rebellen, die weite Teile des Landes kontrollieren, gegen Anhänger des nach Saudi-Arabien geflüchteten Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Seit März bombardiert ein von Saudi-Arabien geführtes Militärbündnis Stellungen der Houthis.

Bei den Gesprächen in der Schweiz werden sowohl die Aufständischen als auch eine Delegation der jemenitischen Regierung teilnehmen - zudem wird UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon zum Auftakt anwesend sein. Im Vorfeld der Gespräche hatte der UNO-Sondergesandte für den Jemen, Ismail Ould Cheikh Ahmed, die Hoffnungen auf einen schnellen Frieden gebremst. Es gehe erst einmal darum, eine Basis für weitere Gespräche zu schaffen und über eine erneute Feuerpause zu diskutieren. Das Treffen soll zwei bis drei Tage dauern.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte am Montag eine zweiwöchige Feuerpause. Während des islamischen Fastenmonats Ramadan sollten die Waffen schweigen, sagte Ban am Montag in Genf.

Im Bürgerkrieg im Jemen sind seit Ende März laut UNO etwa 2.300 Menschen ums Leben gekommen. Etwa die Hälfte davon seien Zivilisten gewesen.

(Quelle: S24)

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