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UNO-Van der Bellen: "Menschenrechte verteidigen"

Van der Bellen vor dem UNO-Gebäude im Rahmen der 72. Generalversammlung BUNDESHEER
Van der Bellen vor dem UNO-Gebäude im Rahmen der 72. Generalversammlung

Einen Appell zur Verteidigung der Menschenrechte hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen Montagvormittag (Ortszeit) zum Auftakt seines Besuchs bei der UNO-Vollversammlung in New York lanciert. Am Rande des Gipfeltreffens am Hauptsitz der Vereinten Nationen sagte Van der Bellen beim "Nelson-Mandela-Peace-Summit", es gehe dabei um "unsere Rechte, die wir erhalten und verteidigen müssen."

Die Menschenrechte seien wieder "unter Druck" geraten, formulierte das Staatsoberhaupt laut Redetext, ohne auf ganz konkrete Beispiele einzugehen. Er würdigte das Werk Mandelas. Der frühere Anti-Apartheids-Aktivist und spätere Präsident Südafrikas habe sein Leben lang nach dem globalen Frieden gestrebt. Dass die Apartheid in Südafrika letztlich gefallen sei, sei auch ein Meilenstein im Bemühen gewesen, "allen Menschen auf der Welt gleiche Rechte zu gewähren."

VdB will mit afrikanischen Amtskollegen Sprechen

Van der Bellen wollte das Treffen zu Ehren Mandelas, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre, auch dazu nutzen, mit mehreren Amtskollegen aus afrikanischen Ländern zu sprechen. Die wirtschaftliche Kooperation mit Afrika ist neben den Themenbereichen "Klimaschutz" sowie "globale Friedenspolitik" ein Hauptanliegen des Bundespräsidenten während der UNO-Vollversammlung in New York.

Die EU müsse vor allem im ökonomischen Bereich eine stärkere Zusammenarbeit mit Afrika anstreben, sagte Van der Bellen am Sonntagabend gegenüber Journalisten. "Afrika ist bisher mit seinem wirtschaftlichen Potenzial zu wenig wahrgenommen worden." Auf dem Programm - zum Teil gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) - stehen unter anderem Beratungen mit den Präsidenten Gambias (Adama Barrow), Ghanas (Nana Addo Dankwa Akufo-Addo) und Ruandas (Paul Kagame).

(APA)

Aufgerufen am 14.12.2018 um 09:08 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/uno-van-der-bellen-menschenrechte-verteidigen-60274369

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