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US-Kardinal Levada hat Ärger wegen Alkohols am Steuer

Kardinal William Levada, früherer Präfekt der römischen Glaubenskongregation, hat wegen Alkohol am Steuer Ärger mit der Polizei. Der US-amerikanische Kirchenmann war vergangene Woche laut Kathpress auf Hawaii durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen und gegen 500 Dollar (434,56 Euro) Kaution aus dem Polizeigewahrsam freigekommen.

"Ich bedaure meine Fehleinschätzung", erklärte der 79-jährige Levada laut der "Washington Post". Er wolle mit den Behörden "voll kooperieren", ließ er durch den Sprecher seiner Heimatdiözese San Francisco mitteilen.

Der Sprecher sagte, Levada habe mit anderen Priestern Ferien auf Hawaii verbracht, sei aber allein im Wagen unterwegs gewesen. Zu Einzelheiten wollten sich dem Bericht zufolge weder die Erzdiözese noch die Polizei äußern. Wenn es sich tatsächlich nur um eine Fehleinschätzung des Kardinals gehandelt habe, werde die Sache möglicherweise nicht allzu streng geahndet, so der Sprecher. Auf Hawaii gilt für Autofahrer eine Alkoholgrenze von 0,8 Promille.

Levada war von 1995 bis 2005 Erzbischof von San Francisco. Nach der Wahl von Kardinal Joseph Ratzinger zum Papst wurde er als dessen Nachfolger an die Spitze der römischen Glaubenskongregation berufen. Dieses Amt übte er bis zu seinem altersbedingten Rücktritt 2012 aus. Der aktuelle Erzbischof von San Francisco, Salvatore Joseph Cordileone, war laut "Washington Post" 2012 wegen eines Fahrverstoßes unter Alkoholeinfluss zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

(Quelle: S24)

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