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Nach viertem Geständnis

US-Mörder nach 30 Jahren vor Gericht

Polizei, Polizist, Festnahme, SB APA/GEORG HOCHMUTH
Nach 30 Jahren steht der mutmaßliche Mörder nun vor Gericht. (Symbolbild)

Ein mutmaßlicher Mörder aus dem US-Bundesstaat Michigan hat seine Tat Medien zufolge vier Mal gestehen müssen, ehe ihm die Polizei endlich Glauben schenkte. 30 Jahren nach dem Tod einer Frau in Bangor (Michigan) könnte die Bluttat nun gesühnt werden. Die Ermittler wurden auf einen Facebook-Post aufmerksam, in dem der Täter geschrieben hatte: "Ich bin kein Engel. Wenn ich genervt bin, töte ich."

Weiter schrieb der Mann den Berichten zufolge: "Ich habe nie jemanden getötet, der es nicht verdient hat." Gegen ihn erging nun Haftbefehl eines Richters in South Haven. Lange zuvor habe der heute 51-Jährige den Mord schon einem Zellengenossen im Gefängnis anvertraut, wo er wegen einer anderen Straftat einsaß. Das gehe aus Gerichtsunterlagen hervor, die der lokale Fernsehsender WOOD TV veröffentlichte. Auch in einem Verhör hatte er der Polizei demnach die Tat gestanden. Zudem schickte er drei Jahre nach dem Mord einen Bekennerbrief mit seinen Fingerabdrücken und Details zu der Tat an die Polizei.

Mord-Ermittlungen: Nicht genügend Beweise

Der damalige Ermittler, der im Jahr 1986 mit der Aufklärung des gewaltsamen Todes der Frau betraut war, sagte WOOD TV, die Staatsanwaltschaft habe nicht genug handfeste Beweise sammeln können, um das damalige Geständnis zu stützen. Viele hätten damals geglaubt, der Mann habe sich wichtig machen wollen.

(APA)

(Quelle: APA)

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