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US-Polizei trifft bei Räumung auf schießenden Rollstuhl und Tierfallen

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Scharfe Tierfallen, Selbstschussanlagen und ein lebensgefährlicher Holzbadezuber: Die US-Polizei ist bei der Räumung eines Privatgrundstücks in der Kleinstadt Williams im US-Staat Oregon auf unerwartet großen Widerstand gestoßen. Ein Beamter der Bundespolizei FBI wurde bei dem Vorfall Anfang September durch eine Schrotladung am Bein verletzt, wie am Montag (Ortszeit) bekannt wurde.

Diese gefährliche Ladung kam von einem Rollstuhl, der so präpariert worden war, das er bei der kleinsten Bewegung losfeuert, wie die Zeitung "The Oregonian" unter Berufung auf Gerichtsunterlagen berichtete. Der FBI-Agent und drei Sprengstoffexperten der Staatspolizei wollten nach einem Hinweis eines Immobilien-Anwalts das Gelände eines Mannes überprüfen, das dieser wegen einer Verurteilung verloren hatte.

Fallen auf Grundstück versteckt

Der 66-Jährige war im vergangenen Jahr in Haft gekommen, kam allerdings im August für zwei Wochen frei, um seine Angelegenheiten zu regeln. Dabei hat er vermutlich die Fallen gelegt. Ein großer runder Badezuber war auf einer Anhöhe so auf die Seite gestellt und mit einer mechanischen Vorrichtung verbunden, dass er beim Öffnen des Gartentores auf dieses zurollt.

Außerdem lagen scharfe Bärenfallen auf dem Gelände aus. Eine Rattenfalle war so mit der Garagentür verbunden, dass sie einen Gewehrabzug betätigte. Und dann war da noch der gefährliche Rollstuhl im Eingangsbereich des Hauses, wie die Zeitung berichtete.

(APA/dpa)

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