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USA gedachten der Opfer der Anschläge vom 11. September 2001

US-Präsident Obama und seine Frau vor dem Weißen Haus Salzburg24
US-Präsident Obama und seine Frau vor dem Weißen Haus

Mit Gedenkfeiern in New York und Washington haben die USA an die Terroranschläge vom 11. September 2001 erinnert. Wie in den Jahren zuvor verlasen Hinterbliebene am Freitag am World Trade Center die Namen der fast 3.000 Opfer - unterbrochen von Schweigeminuten zu den Uhrzeiten, an denen die beiden Passagierflugzeuge in das New Yorker Wahrzeichen rasten und die Zwillingstürme einstürzten.

US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle versammelten sich gemeinsam mit Mitarbeitern zu einem stillen Gedenken im Garten des Weißen Hauses. Am früheren Ground Zero erinnern mittlerweile ein Mahnmal und ein Museum an die Ereignisse von 9/11, auf dem Gelände an der Südspitze Manhattans entstanden neue Wolkenkratzer. "Die Emotionen und Erinnerungen von 9/11 haben wir heute und immer so bildhaft vor Augen. Wir werden unsere Angehörigen und die Rettungskräfte nie vergessen", schrieb New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio im Onlinedienst Twitter.

Beim Pentagon in Washington wurden am Freitag zum Gedenken Kränze niedergelegt. In Pennsylvania wurde erstmals in einem neuen Besuchszentrum an die Toten erinnert. Die Anschläge gelten als die tödlichsten Terrorattacken auf US-Boden. 2.977 Menschen starben.

Vor 14 Jahren hatten Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida Passagierflugzeuge entführt und in das World Trade Center sowie ins Gebäude des Verteidigungsministeriums in Washington gesteuert. Eine vierte entführte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania nahe der Ortschaft Shanksville in ein Feld. Auch mehr als ein Jahrzehnt nach 9/11 stecken die Vereinigten Staaten tief im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Die USA fliegen an der Spitze einer internationalen Koalition Luftangriffe gegen die Jihadistengruppe "Islamischer Staat" (IS) im Irak und in Syrien.

Die US-Bundespolizei FBI sah am Jahrestag der Anschläge keine erhöhte Terrorgefahr. FBI-Chef James Comey sagte am Donnerstag, es gebe keine "spezifischen oder glaubwürdigen Bedrohungen".

Im US-Staat Missouri muss sich allerdings ein Mann wegen eines geplanten Bombenanschlags auf eine Gedenkfeier zum 11. September vor Gericht verantworten. Der 20-jährige Angeklagte habe mithilfe eines vermeintlichen Unterstützers einen Sprengsatz in der Stadt Kansas City im Mittleren Westen zünden wollen, berichtete der örtliche Sender Fox4 am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Ermittler. Der "Unterstützer" war ein Polizei-Informant. Ihm habe der Angeklagte im Detail aufgetragen, wie die Bombe zu basteln sei und wo sie explodieren solle. Dem aus Florida stammenden Angeklagten drohen bis zu 20 Jahre Haft.

(Quelle: S24)

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