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USA melden 18 getötete Islamisten in Somalia

Bei einem Luftangriff in Somalia haben die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben mindestens 18 mutmaßliche Kämpfer der islamistischen Al-Shabaab-Terrormiliz getötet. Die Attacke fand am Freitag rund 50 Kilometer nordwestlich der Hafenstadt Kismayo statt und wurde von einheimischen Kräften unterstützt, wie das Afrikakommando des US-Militärs am Samstag mitteilte.

Nach USA Angaben handelte es sich um "Selbstverteidigung", um einen Angriff der Extremisten zurückzuschlagen. Es seien keine Zivilisten zu Schaden gekommen, ebenso wenig wie US-Soldaten oder einheimische Sicherheitskräfte.

Al-Shabaab, deren Name auf Arabisch "Die Jugend" bedeutet, kämpfen um die Vorherrschaft in der Region am Horn von Afrika. Sie wollen einen sogenannten Gottesstaat errichten. Die sunnitische Gruppe hat Verbindungen zum Terrornetz Al-Kaida und kooperiert mit Boko Haram in Nigeria. Anschlagsziele sind oft Supermärkte, Restaurants oder Hotels sowie Einrichtungen des Militärs oder Polizeiwachen.

Die USA sowie eine rund 20.000 Mann starke Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützen die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen Al-Shabaab.

(APA/dpa)

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