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Waffenstillstand brüchig

Sorge um russische Truppen nahe Ukraine

USA sehen massive Verlegungen

Russland hat nach US-Angaben an der Grenze zur Ukraine eine so starke Truppenpräsenz aufgebaut wie seit Beginn des Konflikts in der Region vor sieben Jahren nicht mehr.

"Russland hat jetzt mehr Soldaten an der Grenze zur Ukraine als zu jedem anderen Zeitpunkt seit 2014", sagte die Sprecherin von Präsident Joe Biden, Jen Psaki, am Donnerstag vor Journalisten. Die USA seien "zunehmend besorgt" über "eskalierende russische Aggressionen in der Ostukraine".

Berichte über massive Truppenverlegungen

Berichte über massive russische Truppenverlegungen an die Grenze zur Ukraine lösen derzeit im Westen große Besorgnis aus. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte am Donnerstag in einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Abbau der "Truppenverstärkungen" im Umfeld der Ostukraine.

Verstärkt Konflikte in Ostukraine

Zugleich gibt es seit Mitte Februar wieder verstärkt militärische Auseinandersetzungen zwischen pro-russischen Kämpfern und der Regierungsarmee in der Ostukraine. Kiew und der Westen machen die pro-russischen Kämpfer und Moskau für die Zuspitzung der Lage verantwortlich.

Mehr als 13.000 Tote seit 2014

In dem seit 2014 andauernden Konflikt mit pro-russischen Separatisten in der Ostukraine wurden mehr als 13.000 Menschen getötet. Im Juli vergangenen Jahres hatten sich die Konfliktparteien auf einen Waffenstillstand geeinigt, der jedoch seither immer wieder gebrochen wurde. In den vergangenen Tagen wuchs nach Berichten über russische und ukrainische Truppenaufmärsche entlang des Konfliktgebiets und wegen Verstößen gegen eine Waffenruhe international die Sorge, dass der Konflikt erneut eskalieren könnte.

(Quelle: Apa/Afp)

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