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USA und Japan wollen sich in Nordkorea-Frage eng abstimmen

Mike Pompeo und Shinzo Abe trafen am Samstag in Tokio aufeinander APA (AFP)
Mike Pompeo und Shinzo Abe trafen am Samstag in Tokio aufeinander

US-Außenminister Mike Pompeo ist am Samstag in Asien eingetroffen, wo er das nächste Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un vorbereiten will. Sein Ziel sei es, zwischen den einstigen Feinden USA und Nordkorea "ausreichend Vertrauen herzustellen" und die Gipfel-Pläne vorantreiben zu können, sagte Pompeo auf dem Flug nach Tokio.

In der japanischen Hauptstadt traf Pompeo mit Regierungschef Shinzo Abe zusammen. Japan und seine Schutzmacht USA wollen sich im Konflikt um Nordkoreas Atomwaffenprogramm eng abstimmen. Darauf verständigten sich Shinzo Abe und US-Außenminister Mike Pompeo.

Pompeo wird am Sonntag weiter nach Nordkorea reisen, um Gespräche mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un über eine atomare Abrüstung zu führen. Pompeo betonte gegenüber dem japanischen Gastgeber die Notwendigkeit einer "vollkommen koordinierten und einheitlichen Sicht" bezüglich der Frage einer atomaren Abrüstung Nordkoreas, meldeten japanische Medien.

In Pjöngjang will Pompeo über ein mögliches zweites Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kim Jong-un sprechen. Nach seinem Besuch in Nordkorea trifft der US-Außenminister den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In und dessen Außenminister Kang Kyung Wha in Seoul. Am Montag folgt ein weiterer Stopp in China.

Donald Trump und Kim Jong-un waren im Juni in Singapur zu einem historischen Gipfeltreffen zusammengekommen. Der nordkoreanische Machthaber hatte bei dem Treffen in eine "Denuklearisierung" seines Landes eingewilligt. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmaßnahmen für den Prozess wurden aber nicht genannt, weshalb die Vereinbarung vielfach als zu vage kritisiert wird.

(APA/ag.)

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