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Vassilakou warnt SPÖ vor Koalition mit der ÖVP

Vassilakou gibt sich giftgrün Salzburg24
Vassilakou gibt sich giftgrün

Die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) warnt die Wiener SPÖ davor, nach der Wahl nicht mit den Grünen, sondern mit der ÖVP zusammenzuarbeiten. Dies wäre eine "Todesumarmung", die Stillstand bedeuten und nur die FPÖ stärken würde, zeigte sie sich am Donnerstag im Gespräch mit der APA überzeugt. Die Geschehnisse in der Steiermark würden dies verdeutlichen.

Zwar sei dort eine "Reformpartnerschaft" ausgerufen worden, tatsächlich sei jedoch festzuhalten: "Wer solche Partner hat, der braucht keine Feinde. Man sieht wohin Rot-Schwarz führt." Die SPÖ habe letztendlich sogar den Landeshauptmannsessel verloren. "Auch die Wiener SPÖ sieht dieser Tage, wie sehr sie sich auf Partner wie die ÖVP verlassen kann", befand sie.

Es sei bedauerlich und ein Fehler der SPÖ, sich in Wien nicht schon jetzt zu einer weiteren Zusammenarbeit mit den Grünen zu bekennen. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) habe es verabsäumt, diesbezüglich "reinen Tisch" zu machen: "Das nehme ich zur Kenntnis." Vassilakou hatte den Wiener Roten am Dienstag angeboten, schon jetzt gemeinsame Schwerpunkte für die nächste Legislaturperiode zu erarbeiten. Die SPÖ lehnte das Ansinnen ab.

"Ich kann nur wiederholen: Es wäre gut, wenn die SPÖ die Gelegenheit nutzt, um tausenden Wienerinnen und Wienern Klarheit zu geben, welche Perspektive die Stadt nach der Wahl konkret hat", bekräftigte Vassilakou im APA-Gespräch. Eine Zusammenarbeit von SPÖ und Grünen würde die Fortsetzung des weltoffenen Kurses bedeuten. In Sicherheit dürfe sich jedenfalls niemand wiegen: "Rot-Grün ist nicht ausgemachte Sache."

Eine "Horrorvision" ist unterdessen für den Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka die Fortsetzung von Rot-Grün nach der Wahl im Oktober. Denn die Bilanz sei "desaströs", speziell auch jene der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. Mit einer besseren Perfomance müsste sie nicht "bei der SPÖ Wien um eine Fortsetzung betteln", so Juraczka.

Für den Wiener ÖVP-Chef ist es "durchaus unterhaltsam", dass "die derzeitige Vizebürgermeisterin ihren Koalitionspartner täglich der unterschiedlichsten Untreuevorsätze bezichtigt". Aus seiner Sicht braucht die Bundeshauptstadt einen Kurswechsel zu "bürgerlichem Hausverstand" - denn "Rot-Grün hat völlig abgewirtschaftet."

(Quelle: S24)

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