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Höchste Warnstufe

Eineinhalb Meter hohe Flutwelle in Venedig

Venedig ist zum dritten Mal innerhalb einer Woche überflutet worden. Am Sonntag erreichte das Wasser 1,5 Meter über dem normalen Meeresspiegel, erklärte Bürgermeister Luigi Brugnaro. Damit standen rund 70 Prozent der UNESCO-Welterbestadt unter Wasser. Die Flut erreichte jedoch nicht die 1,6 Meter, mit denen das Gezeitenbüro der Kommune gerechnet hatte.

Der Schirokkowind war weniger stark als befürchtet. Nach der dritten Hochwasserwelle in dieser Woche dürfte sich die Lage in der Lagunenstadt allmählich entspannen. Der Markusplatz als tiefster Punkt der Stadt wurde erneut geflutet und aus Sicherheitsgründen gesperrt. Städtische Museen waren geschlossen, der öffentliche Verkehr stark eingeschränkt.

Schäden in Höhe von einer Milliarde Euro

Unterdessen hat eine Solidaritätsaktion für die überschwemmte Lagunenstadt begonnen. Spenden trafen aus ganz Italien und dem Ausland ein. Der Bürgermeister von Venedig Luigi Brugnaro bezifferte die Schäden auf eine Milliarde Euro. Die Regierung hat bereits 20 Millionen Euro für erste Hilfsmaßnahmen locker gemacht.

Heftige Unwetter in vielen Teilen Italiens

Niederschläge und Wind sorgten für Probleme in der Toskana. Befürchtet wird, dass der Fluss Arno in Pisa über die Ufer treten wird. Überschwemmungen gab es in Grosseto.

Auch Süditalien ist von schweren Unwettern geplagt. Starker Wind und heftige Niederschläge verursachten Überschwemmungen in Rom. Bäume stürzten in der italienischen Hauptstadt um, Autos wurden beschädigt. Der Zentralfriedhof Verano wurde geschlossen. Der starke Wind beschädigte ferner Badeanlagen in Ostia nahe Rom und sorgte für schwierige Verhältnisse in der Hafenstadt Civitavecchia. Die Wetterlage sollte auch am Montag gespannt bleiben.

(Quelle: APA)

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