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Venezuela: Regierung und Opposition verhandelten im Ausland

Die sozialistische Regierung und die Opposition Venezuelas versuchen mit einem im Ausland eröffneten Dialog, die schwere Krise in dem südamerikanischen Ölstaat zu entschärfen. Vertreter beider Lager trafen sich zu Beratungen in der Dominikanischen Republik, berichtete der regionale Sender Telesur am Samstag. Beide Seiten standen sich bisher unversöhnlich gegenüber.

Am Dialog vom Vortag nahm auf Regierungsseite laut Telesur unter anderem Außenministerin Delcy Rodriguez teil. Die Opposition schickte drei Abgeordnete. Als Vermittler traten der frühere Ministerpräsident Spaniens, Jose Luis Rodriguez Zapatero, sowie der dominikanische Ex-Staatschef Leonel Fernandez und der Ex-Präsident Panamas Manuel Torrijos auf.

Zapatero war kürzlich nach Caracas gereist. Der dominikanischen Zeitung "Listin Diario" zufolge sollten dem Treffen in einem nicht genannten Ort im Osten des Karibikstaates weitere Kontakte folgen.

Venezuela steht kurz vor dem wirtschaftlichen Ruin. Nach 17 Jahren sozialistischer Regierung ist das Land mit den größten Rohölreserven der Welt ein Pulverfass. Es wird kaum noch etwas produziert, weil Grundgüter fehlen. Die Opposition will Staatschef Nicolas Maduro per Referendum absetzen, dieser regiert mit immer neuen Dekreten an der Oppositionsmehrheit im Parlament vorbei.

(Quelle: S24)

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