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Verirrt im Nationalpark: Notrufsignal im Sand

Zwei Tage lang irrte der Brite Geoff Keys in einem australischen Nationalpark umher. Eine Botschaft im Sand brachte die Rettungskräfte dann auf seine Spur.

Der 63-jährige Brite war im Jardine Nationalpark in Queensland unterwegs, wollte im Fluss baden und die Natur genießen. Beim Rückweg entschied sich Geoff Keys für eine Abkürzung, die letztendlich keine war.

Zwei Tage in Nationalpark umhergeirrt

"Ich war überzeugt, dass der Weg ganz in der Nähe war", zitiert der "Telegraph" den Briten. Der Weg befand sich allerdings nicht in der Nähe, Geoff Keys galt zwei Tage als vermisst. Er war nur mit Schuhen, Shorts und T-Shirt bekleidet. Lebensmittel hatte der Brite nicht bei sich.

Suche mit Helikoptern

Geoff Keys war mit Freunden im rund 2370 Quadratkilometer großen Nationalpark unterwegs. Als sie feststellten, dass Keys fehlte, verständigten sie die Einsatzkräfte, die mit Helikoptern nach dem Mann suchten – Kosten: 375.000 Pfund (mehr als 500.000 Euro), berichtet der "Spiegel“.

Notruf: Nachricht im Sand

„HELP 2807“ schrieb der 63-jährige Brite in seiner Verzweiflung in den Sand. „2807“ soll dabei ein Hinweis auf das Datum seines Verschwindens sein. Zudem zeichnete er einen Pfeil in den Sand, der auf seinen Standort hinwies. Nur wenige Stunden später sah eine Suchmannschaft die Nachricht vom Helikopter aus.

„Dämlich aber glücklich“

Geoff Keys erlitt bei seinem Abenteuer lediglich Verletzungen an den Füßen. Er fühle sich „dämlich, aber glücklich“, wie er nach seiner Rettung in einem Blog-Eintrag schrieb. „Es tut mir Leid, dass ich Freunde und Familie solche Sorgen bereitet habe“, führt er weiter aus.

 

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 23.04.2021 um 01:01 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/verirrt-im-nationalpark-notrufsignal-im-sand-48141298

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