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Doch keine Hoffnung mehr

Verirrter Orca in der Seine wird eingeschläfert

Wal leidet unter Pilzinfektion

Orca, Killerwal, SB APA/AFP/Olivier MORIN
Statt sich Richtung Meer zu bewegen, sei der Orca immer hin und her geschwommen. (SYMBOLBILD)

Der verirrte Orca in der Seine leidet unter einer weit fortgeschrittenen Pilzinfektion und wird eingeschläfert. Die Krankheit könne dem Tier großes Leid zufügen, teilte die zuständige Präfektur Seine-Maritime mit Sitz im französischen Rouen am Sonntagabend mit. Andere geschwächte Säugetiere könnten sich zudem bei dem kranken Orca anstecken.

Die Rettungsaktion, die das Tier zum Meer führen sollte, wurde daher abgebrochen.

Orca irrt in Seine umher

Der Forschungsgruppe Meeressäuger (GEEC) zufolge wurde der Wal erstmals Anfang April von der Besatzung eines Trawlers etwa 30 Kilometer vor der normannischen Küste gesichtet. Seitdem wurde der Orca immer wieder entlang der Küste, in der Seine-Mündung sowie selbst rund 60 Kilometer flussaufwärts in der Seine bei Yainville entdeckt. Üblicherweise seien Orcas eher vor den Küsten Schottlands, Islands und Norwegens zu Hause sowie weiter südlich im Atlantischen Ozean im Golf von Biskaya.

Statt sich Richtung Meer zu bewegen, sei der Orca immer hin und her geschwommen, hieß es von der Präfektur. Bei der Rettungsaktion stellten die Forschenden ein erratisches und desorientiertes Verhalten und kaum Lebhaftigkeit fest.

(Quelle: APA)

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