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Vier Festnahmen nach Millionenraub im Dogenpalast in Venedig

Elf Monate nach einem spektakulären Schmuckdiebstahl aus Venedigs Dogenpalast hat die Polizei in Kroatien fünf Verdächtige festgenommen. Nach Angaben des kroatischen Innenministeriums wurden vier Kroaten in der Hauptstadt Zagreb und auf der Halbinsel Istrien festgenommen, einen Serben schnappten die Ermittler an einem Grenzübergang nach Serbien.

Die italienische Polizei hatte die fünf zwischen 43 und 60 Jahre alten Männer mit internationalem Haftbefehl gesucht. Sie sollen Anfang Jänner ein Paar Ohrringe sowie eine Brosche aus der Ausstellung "Schätze der Mogule und der Maharadschas" gestohlen haben. Einer der Verdächtigen wird demnach zudem wegen eines Einbruchs in ein Basler Juweliergeschäft im März 2011 gesucht.

Die Diebe hatten nach Angaben der italienischen Polizei während der Öffnungszeiten den Alarm der Panzerglasvitrine mit den beiden Schmuckstücken vorübergehend außer Betrieb gesetzt und sich dann mit ihrer Beute unter die anderen Besucher gemischt. Als der Alarm Stunden später wieder anging, waren sie bereits über alle Berge.

Die Ausstellung versammelte 270 kostbare indische Juwelen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert aus dem Besitz von Scheich Hamad bin Abdullah Al Thani, einem Mitglied der katarischen Königsfamilie. Laut Innenministerium hatten die beiden entwendeten Schmuckstücke einen Wert von 1,7 Millionen Euro. Nach anderen Agenturberichten sollen die gestohlenen Preziosen insgesamt 2,65 Millionen Euro wert gewesen sein. Ob das Diebesgut gefunden wurde, war zunächst unklar.

(APA/dpa)

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