Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

Visegrad-Staaten plädieren für stärkere EU-Zusammenarbeit

Merkel und Szydlo in Warschau Salzburg24
Merkel und Szydlo in Warschau

Die Visegrad-Staaten fordern als Antwort auf den Brexit eine engere Kooperation der übrigen 27 Mitglieder vor allem in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik. "Die wichtigste Aufgabe ist es, die EU als Ganzes und starke Gemeinschaft zusammenzuhalten", sagte Polens Ministerpräsidentin Beate Szydlo am Freitag nach einem Gespräch mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Warschau.

Am Nachmittag wollen Szydlo und Merkel mit den Regierungschefs von Ungarn, Tschechien und der Slowakei beraten. Auch Viktor Orban, Bohuslav Sobotka und Robert Fico (Slowakei) unterstrichen die Notwendigkeit einer gemeinsamen EU-Linie.

Polen und Ungarn kritisierten EU

Vor allem die polnische und ungarische Regierung hatten sich in den vergangenen Monaten eher EU-kritisch geäußert. Szydlo betonte jetzt, die EU sei nicht das Problem, sondern die Lösung für Probleme. Allerdings seien dafür erhebliche Reformen notwendig.

Merkel: Treffen im September kein "Entscheidungsgipfel"

Merkel betonte erneut, das Treffen der 27 EU-Staaten in Bratislava Mitte September werde kein "Entscheidungsgipfel". Das Treffen leite mit der Debatte über die nötigen Antworten auf den britischen Austritt erst den Reformprozess ein. Zuvor hatte sie bereits von einer nötigen "neuen Balance" in der EU gesprochen.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 28.02.2021 um 10:59 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/visegrad-staaten-plaedieren-fuer-staerkere-eu-zusammenarbeit-53667118

Kommentare

Mehr zum Thema