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VKI rät bei Griechenland-Reisen zu ausreichend Bargeld

Kommt es im Urlaub zur Währungsumstellung? Salzburg24
Kommt es im Urlaub zur Währungsumstellung?

Die Diskussionen um einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion schüren Ängste bei Urlaubern. Um sich vor eventuellen Problemen im Zahlungsverkehr zu schützen, rät der Verein für Konsumenteninformation (VKI) dazu, genügend Bargeld mit sich zu führen. Bei einer Währungsumstellung könnte es nämlich sein, dass Banken längere Zeit geschlossen haben und Bankomaten nicht befüllt werden.

Das Bezahlen mit Kreditkarte sollte zwar weiterhin möglich sein, man müsste aber bei Umrechnungen aufpassen. "Wenn der Zimmerpreis in Euro vereinbart war und man nun in der neuen Währung zahlt, muss man aufpassen, wie umgerechnet wird. Bei Zahlung in der Landeswährung muss man dann nochmals aufpassen, wie auf der Kreditkartenrechnung wieder in Euro umgerechnet wurde", so der VKI am Mittwoch.

Grundsätzlich sind Pauschalreisende, die ihren Urlaub in einem Reisebüro gebucht haben, besser dran als Individualtouristen. Im Falle einer Pleite des Hotels oder der Fluglinie bekommen Pauschaltouristen den Reisepreis zurück. Individualreisende verlieren hingegen die vorausbezahlten Gelder. Zwar hat man die Möglichkeit, an einem Konkursverfahren teilzunehmen und Geld aus der Masse zu bekommen, doch in der Regel zahlt sich das nicht aus.

Sagt der Reiseveranstalter die Reise ab, hat der Tourist Anspruch auf eine gleichwertige Ersatzreise. Eine Änderung des Wechselkurses würde zu Preisänderungen berechtigen, wenn es im Pauschalreisevertrag vereinbart ist, so der VKI. Würde Griechenland die Eurozone verlassen und die Drachme wieder einführen, dürfte der Wert der Drachme sinken und sich die Preise daher reduzieren. "Eine Preissteigerung scheint uns nicht argumentierbar", sagt der VKI.

(Quelle: S24)

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