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Vulkan in Ecuador stieß 10 km hohe Rauchsäule aus

Der Vulkan Tungurahua in den ecuadorianischen Anden hat eine zehn Kilometer hohe Rauchsäule ausgestoßen. Zuvor wurde im Inneren des Bergs im Zentrum des Landes eine fünfminütige Explosion gemessen, wie das Geophysische Institut der Polytechnischen Universität von Quito am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte. In den umliegenden Gemeinden gingen Schutt und Asche nieder.

Einige Straßen seien gesperrt und die Rettungskräfte der Region in Alarmbereitschaft versetzt worden, berichtete die Zeitung "El Comercio". Zudem wurden Notunterkünfte vorbereitet. Evakuierungen wurden zunächst nicht angeordnet.

Auch am Samstag sei eine erhöhte Aktivität des Vulkans registriert worden, hieß es in einem Bericht des Geophysischen Instituts. So ging glühendes Gestein an den Hängen des Berges nieder. Zudem sei erneut eine Rauchsäule von rund zwei Kilometern Höhe aufgestiegen.

Der 5.000 Meter hohe Tungurahua liegt rund 140 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito. In der Sprache der Ureinwohner bedeutet der Name "Feuerkehle". 2006 kamen bei einer Reihe größerer Ausbrüche mehrere Menschen ums Leben.

(Quelle: S24)

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