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Vulkan verursacht Tod von Skifahrer in Japan

Vulkan schluderte Gestein auf Gondeln und löste Lawine aus APA (AFP)
Vulkan schluderte Gestein auf Gondeln und löste Lawine aus

Ein Vulkan hat Felsbrocken auf eine Seilbahngondel in Japan geschleudert und eine todbringende Lawine ausgelöst. Ein Soldat starb in den Schneemassen, als er mit fünf Kameraden während einer Übung auf Skiern am Vulkan Kusatsu-Shirane unterwegs war. Der Vulkan spie nach Medienangaben Asche und Felsbrocken aus.

Die vom Gestein zertrümmerten Glasfenster der Seilbahngondel trafen mehrere Menschen. Insgesamt wurden zehn Personen verletzt, einige von ihnen schwer, wie der japanische Fernsehsender NHK am Dienstag berichtete. Die Behörden warnten vor weiterem dicken Ascheregen und hoben die Warnstufe an, um Besucher von dem Gebiet in der Tokioter Nachbarprovinz Gumma fernzuhalten.

100 Skifahrer in Sicherheit gebracht

Die Arbeit der Einsatzkräfte, die von Soldaten verstärkten wurden, gestaltete sich wegen schlechten Wetters schwierig. Rund 100 Besucher der Skianlage wurden in einem Gebäude vor den herabprasselnden Gesteinsbrocken in Sicherheit gebracht.

Vulkan schleudert Felsbrocken

Der 2.160 Meter hohe Vulkan war in der Früh (Ortszeit) ausgebrochen. Japans Fernsehsender zeigten Aufnahmen von dichten Aschewolken, die über das Skigebiet ziehen. Auch Felsbrocken, die durch die Luft schleudern, waren zu sehen.

110 aktive Vulkane in Japan

Japan zählt 110 aktive Vulkane. 47 davon werden nach Angaben der Zeitung "Asahi Shimbun" rund um die Uhr überwacht. Im September 2014 hatten umherfliegende Felsbrocken beim Ausbruch des Vulkans Ontake 63 Menschen getötet. Es war die verheerendste Vulkankatastrophe in Japan seit fast 90 Jahren. Der Vulkan Kusatsu-Shirane war zuletzt im Dezember 1983 ausgebrochen.

(APA/dpa)

(Quelle: S24)

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