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Waagner-Biro: GPA will sich um Mitarbeiter kümmern

Die Waagner-Biro Dachgesellschaft ist insolvent APA
Die Waagner-Biro Dachgesellschaft ist insolvent

Nachdem die Waagner-Biro Dachgesellschaft insolvent ist und die Tochterfirma SBE mit 107 Mitarbeitern in Wien geschlossen worden ist, will die Gewerkschaft GPA-djp eine Informationsoffensive für die betroffenen Mitarbeiter fortsetzen. "Wieder einmal ist es die Gewerkschaft, die sich darum kümmert, dass Betroffene im Insolvenzfall nicht um ihre Rechte umfallen", so GPA-Chefin Barbara Teiber.

Die geschäftsführende Vorsitzende der GPA-djp kritisierte am Donnerstag weiters, dass "wieder einmal jene, die am wenigsten für Fehlentwicklungen und falsche Managemententscheidungen im Unternehmen können, die Beschäftigten, um ihre Zukunft und jene ihrer Familien bangen müssen".

Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) habe bereits nach Bekanntwerden der Probleme im Unternehmen gemeinsam mit dem Betriebsrat in einer Betriebsversammlung die Belegschaft in Österreich über ihre Rechte im Insolvenzfall informiert. "Wir können nur an alle am Prozess Beteiligten appellieren, alles zu tun, dass Arbeitsplätze und das Know-how in Österreich erhalten bleiben. Die Konstruktion von Theaterbühnen und Brücken sollte gerade in Zeiten wie diesen ein Sinnbild für sinnvolle und innovative wirtschaftliche Projekte zum Nutzen der Gesellschaft sein", so Teiber.

Vorige Woche hatte die SBE (107 Mitarbeiter) einen Insolvenzantrag gestellt, vorgestern war sie geschlossen worden, wie erst am Mittwoch bekannt wurde. Ebenso am Mittwoch meldete die operativ nicht tätige Waagner-Biro Holding, die Waagner Biro AG (45 Mitarbeiter), sie soll fortgeführt werden. Eine andere Tochter, die Austria Stage Systems, ging an den Sanierer Erhard Grossnigg, zum Kaufpreis herrscht Stillschweigen.

Auch für die weitere Tochtergesellschaft Waagner-Biro Bridge Systems AG laufen Veräußerungsgespräche, bei denen es konkretes Interesse geben soll. Bei dieser Tochter ist nach APA-Informationen aber damit zu rechnen, dass im Gegensatz zur Austria Stage Systems ein Sanierungsverfahren beantragt wird.

(APA)

(Quelle: S24)

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