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Ende längst nicht erreicht

Brände in Kalifornien zerstören Rekordfläche

Über 8.000 Quadratkilometer in US-Staat verwüstet

Durch die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien ist eine Rekordfläche von mehr als 8.000 Quadratkilometern zerstört worden. Ein solches Ausmaß hätten die Feuer seit dem Jahr 1987 nicht mehr erreicht, sagte eine Sprecherin der kalifornischen Behörde für Forstwesen und Brandschutz. "Das ist definitiv ein Rekord, und wir haben noch nicht einmal annähernd das Ende der Brand-Saison erreicht."

Mindestens sieben Menschen sind nach Behördenangaben infolge der Brände umgekommen, und rund 3.800 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Am Montagnachmittag waren erneut tausende Feuerwehrleute bei der Bekämpfung der verheerenden Brände im Einsatz. Im gesamten Südens Kaliforniens wurden Bewohner angewiesen, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen und sich vor den herannahenden Flammen in Sicherheit zu bringen.

Eingeschlossene Menschen gerettet

Im Norden des Bundesstaats mussten mehr als 200 Menschen mit Militärhubschraubern ausgeflogen werden, nachdem sich ein am Freitag in der Nähe der Stadt Fresno ausgebrochener Brand rasch ausbreitete. Das sogenannte Creek Fire erfasste bis Dienstagfrüh (Ortszeit) der Feuerwehr zufolge bereits eine Fläche von rund 550 Quadratkilometern - etwa doppelt so viel wie noch am Wochenende.

Waldbrände in Kalifornien ASSOCIATED PRESS
Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien nehmen kein Ende.

Der Brand südöstlich von San Francisco im Sierra National Forest habe bereits 45 Häuser zerstört und bedrohe inzwischen 5.300 Gebäude, hieß es von der Feuerwehr des Bezirks Fresno. Knapp 1.100 Feuerwehrleute, neun Helikopter sowie zahlreiche Löschflugzeuge waren im Einsatz. Bisher sei der Brand zu null Prozent unter Kontrolle, meldete die Feuerwehr.

Extreme Waldbrandgefahr in Kalifornien

Wegen der extremen Waldbrandgefahr sind in Kalifornien zahlreiche Nationalforste für Besucher gesperrt worden. Betroffen sind beliebte Touristenziele wie der für seine Mammutbäume bekannte Sequoia National Forest und der Raum um Mount Whitney (4.421 Meter), den höchsten Berg in den USA außerhalb Alaskas. Die Sperre trat am Montagabend (Ortszeit) in Kraft, wie die Forstbehörde mitteilte. Extreme Hitze, Trockenheit und Wind würden die Brandgefahr verschärfen. Die Sperre sei notwendig, um durch Menschen verursachten Feuern vorzubeugen.

Kalifornien erlebt in diesem Jahr eine Rekordhitze, die Waldbrandgefahr ist hoch. Der US-Staat hatte erst Mitte August eine Hitzewelle mit zahlreichen Bränden überstanden, denen mehr als 600.000 Hektar Wald zum Opfer fielen.

(Quelle: Apa/Ag./Dpa)

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