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Wegen Ebola verspätete Wahlen in Liberia gestartet

Ebola sorgte in Liberia für Ausnahmezustand Salzburg24
Ebola sorgte in Liberia für Ausnahmezustand

Mit zwei Monaten Verspätung haben am Samstag in Liberia die Senatswahlen begonnen. Die Abstimmung in dem westafrikanischen Land musste wegen der Ebola-Epidemie zweimal verschoben werden. Die Behörden hatten befürchtet, dass sich die Krankheit bei Wahlveranstaltungen und durch Schlangen vor den Wahllokalen weiter ausbreiten könnte.

Der Krankheit fielen in Liberia mehr als 3.300 Menschen zum Opfer. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind derzeit fast 7.800 Liberianer mit dem lebensgefährlichen Virus infiziert. Damit ist der verarmte Staat hinter dem angrenzenden Sierra Leone das am zweitstärksten betroffene Land. Inzwischen sei die Infektionsrate aber auf unter 100 neue Fälle pro Woche gesunken, so die WHO.

Für 15 Senatssitze in der Hauptstadt Monrovia stehen 139 Kandidaten zur Wahl. Die beiden Favoriten sind Robert Sirleaf, Sohn der amtierenden Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, sowie der frühere Fußballprofi George Weah. Das liberianische Oberhaus hat insgesamt 30 Sitze; die Hälfte davon wird alle neun Jahre neu gewählt.

(Quelle: S24)

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