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Weiße mit schwarzem Baby scheitert mit Klage gegen Samenbank

Die Frau wirft der Samenbank nun Fahrlässigkeit vor Salzburg24
Die Frau wirft der Samenbank nun Fahrlässigkeit vor

Eine weiße Amerikanerin, die irrtümlich mit Samen eines Schwarzen befruchtet wurde, ist mit ihrer Klage gegen die Samenbank vorerst gescheitert. Wie die "Washington Post" am Wochenende berichtete, brachte die Frau ein dunkelhäutiges Mädchen zur Welt, die mittlerweile dreijährige Payton.

Die Mutter lastete der Samenbank unter anderem eine "Garantie-Verletzung" an und forderte 50.000 Dollar (rund 45.000 Euro) Schadenersatz. Der zuständige Richter im Bezirk DuPage (Bundesstaat Illinois) wies den Vorstoß der Zeitung zufolge am Donnerstag zurück. Die Frau kann aber ihre Klage umformulieren und versuchen, die Samenbank nunmehr wegen Fahrlässigkeit zu belangen.

Klägerin liebt Tochter

Die Klägerin stellte nach Medienberichten klar, dass sie ihre Tochter sehr liebe. In ihrer Klage ziele sie darauf, dass der Fehler ihr und ihrer Partnerin Stress und Schmerz zugefügt habe. Zudem seien medizinische Kosten entstanden. Sie sei nicht darauf vorbereitet gewesen, ein afroamerikanisches Kind großzuziehen. Auch sei es möglich, dass die Gemeinde, in der sie lebe, ein Kind andersartiger ethnischer Abstammung nicht akzeptieren werde.

(APA)

(Quelle: S24)

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