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Bevölkerung in Angst

Weitere Beben erschüttern Kroatien

38 Erdstöße innerhalb von 49 Stunden verzeichnet

Nach dem verheerenden Erdbeben in Kroatien vom Dienstagnachmittag haben Mittwochfrüh zwei weitere Erdstöße das Gebiet um die Kleinstädte Sisak und Petrinja erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab die Stärken mit 4,8 und 4,6 an.

Die Epizentren lagen erneut rund 45 Kilometer südöstlich von Zagreb. Von neuen Opfern wurde zunächst nichts bekannt. Das Beben, das auch in Teilen Österreichs zu spüren war, hatte am Dienstag mindestens sieben Menschenleben gefordert, es gab zahlreiche Verletzte.

Erdstoß war auch in Teilen Österreichs zu spüren
APA14727964 - 20092013 - WIEN - ÖSTERREICH: Am frühen Freitagmorgen, 20. September 2013, hat die Erde in Niederösterreich gebebt. Der Österreichische Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) meldete in einer Aussendung: Das Beben habe sich um 04.06 Uhr im Raum Ebreichsdorf ereignet und eine Stärke von 4,3 gehabt. Im Bild: Eine Mitarbeiterin der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigt mit einem Kugelschreiber auf ein Seismogramm des Erdbebens. APA-FOTO: GEORG HOCHMUTH

Starkes Erdbeben in Kroatien bis Salzburg spürbar

Das starke Beben, das am Dienstag Zentralkroatien erschüttert hatte, hat mehrere Menschenleben gefordert. Sogar aus Salzburg gingen Wahrnehmungsberichte ein.

"Was noch nicht von den Ruinen der Stadt heruntergefallen ist, ist jetzt heruntergefallen", sagte der Bürgermeister von Petrinja, Darinko Dumbovic, im staatlichen Fernsehen HRT.

Tote bei Erdbeben in Kroatien

Das Erdbeben hatte am Dienstag mit einer Stärke von 6,4 das Zentrum von Petrinja und das der nahe gelegenen Kreisstadt Sisak verwüstet. Mindestens sieben Menschen waren ums Leben gekommen, unter ihnen ein zwölfjähriges Mädchen, weitere zwei Dutzend hatten Verletzungen erlitten.

Insgesamt seien in den vergangenen 49 Stunden in Kroatien 38 Erdstöße verzeichnet worden, berichtete das Nachrichtenportal "jutarnji.hr". Bereits am Montag hatte die Erde zum ersten Mal gebebt. Erdstöße der Stärke 5,2 und 5,0 hatten zunächst nur Sachschaden angerichtet.

Kroatische Seismologen rechnen mit weiteren Beben. In Petrinja verbrachten viele Menschen die Nacht auf Mittwoch aus Angst vor weiteren Erdstößen im Freien oder in ihren Autos, berichteten kroatische Medien.

(Quelle: Apa/Dpa)

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