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Weniger getötete Elefanten in Afrika

Entwarnung kann keine gegeben werden
Der natürliche Lebensraum der Elefanten wird durch Landwirtschaft und Städtebau zerstört.

Die illegale Jagd auf Elefanten in Afrika ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Seit 2011 habe sich die Zahl der getöteten Tiere mehr als halbiert, hieß es in einem Bericht der internationalen Artenschutzkonferenz Cites. 2018 töteten Wilderer demnach 15.000 Elefanten, während es acht Jahre zuvor noch 40.000 Tiere waren.

Dennoch könne keine Entwarnung gegeben werden, sagte der Biologe und Co-Autor der Cites-Studie, Colin Beale. Setze sich die derzeitige Entwicklung fort, drohe der Afrikanische Elefant "praktisch ausgerottet" zu werden. Er könne dann nur noch in kleinen, stark geschützten Gebieten überleben.

Rund eine halbe Million Elefanten in Afrika

Die Gesamtpopulation der Elefanten in Afrika wird auf rund 500.000 Tiere geschätzt. Ihr Bestand ist vor allem durch die anhaltende Nachfrage nach Elfenbein in Asien und insbesondere in China bedroht. Zudem wird der natürliche Lebensraum der Elefanten durch Landwirtschaft und Städtebau zerstört.

(Quelle: Apa/Ag.)

Aufgerufen am 17.06.2019 um 06:34 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/weniger-getoetete-elefanten-in-afrika-70976134

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