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Weniger "Vereinsmeier" in Österreicher

Viele Österreich sind beim Roten Kreuz als Freiwillige. (Symbolbild) APA/GEORG HOCHMUTH
Viele Österreich sind beim Roten Kreuz als Freiwillige. (Symbolbild)

Die Zahl der "Vereinsmeier" in Österreich nimmt ab. 50 Prozent gehören keiner privaten Vereinigung mehr an: 2014 waren es noch 42 Prozent "Vereins-Abstinente". Besonders stark geht die aktive Teilnahme zurück. Parteimitgliedschaften könnten sich wieder im Aufwind befinden, stellte das Institut für Freizeit- und Tourismusforschung am Donnerstag in einer Aussendung fest.

Die Angaben beziehen sich auf eine repräsentative Umfrage bei 1.008 Personen im Alter über 15 Jahren, die im Herbst 2017 durchgeführt worden ist. Demnach sind 23 Prozent der Österreicher Mitglied in einem Verein (aktiv, passiv oder ehrenamtlich). 2014 waren es bei einer vergleichbaren Untersuchung noch 28 Prozent gewesen. Ebenfalls 28 Prozent der Befragten gaben Mehrfachmitgliedschaften an.

Sportvereine in Österreich am beliebtesten

Dieser Anteil blieb fast gleich. Sportvereine sind offenbar am beliebtesten (aktuell 34 Prozent aller Vereinsmitglieder; 2014: 33 Prozent; 2004: 34 Prozent). Dann folgen Rotes Kreuz und Caritas mit derzeit 31 Prozent (2014: 25 Prozent; 2004: 16 Prozent). Die meisten Vereinsmitglieder sind allerdings nur passiv bzw. zahlend.

Zahl der Parteimitgliedschaften stieg an

Freiwillige Feuerwehren, Gesangs-, Musik- und Kulturvereine sowie Tier- und Umweltschutzorganisationen machen mit 19 Prozent den größten Teil des Restes aus. Ebenso 19 Prozent der Österreicher haben offenbar eine Parteimitgliedschaft. Hier dürfte sich der Anteil der Mitglieder laut der Umfrage von nur acht Prozent im Jahr 2004 auf 13 Prozent im Jahr 2014 und schließlich 19 Prozent im Jahr 2017 gestiegen sein. Mit 64 Prozent der Vereinsmitglieder sind die Männer überrepräsentiert.

Aufgerufen am 13.12.2018 um 02:18 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/weniger-vereinsmeier-in-oesterreicher-58464709

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