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Wie geht es Niki Lauda? Ärzte informieren über Gesundheitszustand

Salzburg24 APA/HERBERT NEUBAUER/Archiv
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Formel-1-Legende Niki Lauda konnte am Mittwoch nach zweieinhalb Monaten  das Wiener AKH verlassen. Doch wie geht es dem 69-Jährigen nach seiner Lungentransplantation? Seine Ärzte informierten in einer Pressekonferenz über den Gesundheitszustand Laudas. 

"Eigentlich hat es nicht so lange gedauert." Das sagte Walter Klepetko, Leiter der Klinischen Abteilung für Thoraxchirurgie am Wiener AKH. Klepetko und seine Kollegen gaben sich am Donnerstag erfreut über den Heilungsverlauf.

Faktor 2,6 bei Lauda: Wie "ein Reifenwechsel in der Formel 1"

"Die Transplantation ist ein neues, sehr beachtliches Kapitel in seinem facettenreichen Leben", sagte Klepetko, der Lauda am 2. August eine neue Lunge eingepflanzt hatte. "Und dieses Kapitel hat sich zu einem guten Ende entwickelt." Immer wieder sei die Frage aufgetaucht, wieso so lange? "Ein Reifenwechsel in der Formel 1 dauert heute 2,6 Sekunden, wir waren auch beim Faktor 2,6", sagte der Transplantationsspezialist. Dabei sei es aber um Monate gegangen. "Ein erfolgreiches Ende entsteht nur dann, wenn die nötige Zeit da ist", so Klepetko, der den vielen am Genesungsprozess Beteiligten ("im dreistelligen Bereich") dankte.

Laudas Ärzteteam informierte über die Operation./APA/GEORG HOCHMUTH Salzburg24
Laudas Ärzteteam informierte über die Operation./APA/GEORG HOCHMUTH

Kernteam bestand aus zumindest zehn Abteilungen

Nach der Lungentransplantation hat sich ein Kernteam aus Mitarbeitern von zumindest zehn Abteilungen des AKH und der MedUni Wien um die Genesung von Formel 1-Legende Niki Lauda gekümmert, sagte Kardiologe Christian Hengstenberg. Diese hätten sich "bemüht, von Tag zu Tag die richtigen Entscheidungen zu treffen und Herrn Lauda sicher durch eine bewegte See zu führen".

Hengstenberg sah es als einen der Vorteile von AKH und MedUni, dass es für viele Bereiche ausgewiesene Spezialisten gebe. "Ich bin sehr stolz, dass wir es geschafft haben, den Herrn Lauda aus dieser extrem komplexen Situation, in der er war, zu bringen und dahin zu führen, dass er die Rehabilitation beginnen kann", sagte der Kardiologe. Er bezeichnete die Zusammenarbeit der zahlreichen Abteilungen als "eine große Symphonie der verschiedenen Disziplinen".

(APA/S24)

(Quelle: S24)

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